Die Aufgabe der Schweißhundstation im Kreis Herzogtum Lauenburg besteht in der Bereitstellung kompetenten Fachpersonals, das mit seinen speziell für die Schweißarbeit gezüchteten Hunden überörtlich krankes Schalenwild nachsucht.
 
Chris Balke
Leiter der Schweißhundstation
der Kreisjägerschaft
Herzogtum Lauenburg
mit Hannoverschem Schweißhund
"Pascha"
23883 Kogel
Tel. 04545-791359
 
Die Notwendigkeit für den Betrieb einer Schweißhundstation wird von der hiesigen Jägerschaft bereits seit 1957, dem Gründungsjahr der Station, gesehen. Ihr Einsatzgebiet umfasst den gesamten Kreis Herzogtum Lauenburg. Fallweise mitbetreut werden einige Nachbarkreise.
 
Um eine reibungslose Nachsuchenarbeit im Sinne des Tierschutzes zu gewährleisten, ist es den Hundeführern gestatttet, ohne Rücksicht auf Reviergrenzen, revierübergreifend zu suchen.
 

 

 


Die aktiven Hunde der Schweißhundstation Herzogtum Lauenburg:

links DD Gauner vom Hoper-Moor Zuchtbuchnummer 187012
in der Mitte Pius vom Falkenberg Verein Hirschmann Zuchtbuchnummer 2486
rechts Condor vom Trebser Moor Zuchtbuchnummer 189861

   

 

Die ehemals aktiven Hunde, die "Rentner" der Schweißhundstation:


links Brixi DJT Alter 13 Jahre
und
Pascha HS-Rüde Alter 13 Jahre ca. 1000 Nachsuchen

 
   

 
Udo Zwöck
mit Hannoverscher Schweißhündin
"Eule"

21493 Basthorst
Tel. 04159-771
Die Einrichtung wird durch die Kreisjägerschaft als Trägerin der Station finanziert. Hierzu wurde 1997 der Förderverein Schweißhundstation gegründet. Zweck des Vereins ist die Förderung der tierschutzgerechten Nachsuche von verletztem Wild. Der Mindestbeitrag beträgt für Revierinhaber 0,26 EURO pro Hektar, für natürliche Personen 27 Euro und für juristische Personen 100 Euro pro Jahr. Dazu kommen Einnahmen aus der Nachsuchentätigkeit. So entrichtet der um Hilfe suchende Jäger für eine Erfolgssuche auf Rot- und Damwild sowie auf Schwarzwild ab 50 Kg einen Betrag von 40 Euro, für Rehwild und Sauen unter 50 Kg 25 Euro sowie für eine Kontrollsuche 15 EURO.
   
   
Tierschutz, die moralisch-ethische Verpflichtung, krankem Wild zu helfen, sowie die Verwertung des Wildbrets sind die Motive für den Betrieb der lauenburgischen Schweißhundstation.
 
Die erfolgreiche Tätigkeit der Nachsuchengespanne zeigt die Streckentafel. Durch die Arbeit der Hundeführer mit ihren Schweißhunden konnte im vergangenen Jagdjahr rund 4500 kg Wildbret vor dem Verludern gerettet werden.
Nach erfolgreicher Suche
 
 
Strecke der Schweißhundstation der Kreisjägerschaft
mmmmmmmim Jagdjahr 2008 / 2009
411 Nachsuchen
davon
229 Kontrollsuchen
34 Fehlsuchen
Erfolgreiche Suchen:

Rehe: 15
Schwarzwild: 117
Rotwild: 6
Damwild: 10