Jägerflohmarkt in Müssen - Hegering X

Der Jägerflohmarkt in Müssen war wieder einmal ein voller Erfolg. Zahlreiche Besucher nutzten die Gelegenheit ein Schnäppchen an den Flohmarktständen zu machen und sich über Teckel und Deutsch-Drahthaar zu informieren. Am Infomobil der Kreisjägerschaft gab es Informationen über die heimische Tierwelt und man konnte sein Glück am Glücksrad herausfordern und einen der wertvollen Preise gewinnen. Im kostenfrei zur Verfügung gestellten Schießkino wurde kräftig trainiert und man konnte gegen Zahlung eines kleinen Obolus eine von der Firma Hart zur Verfügung gestellte Winterjagdjacke „erschießen“. Der Wettbewerb wurde mit sauberen 50 Ringen auf den laufenden Keiler von Justus Hilmer aus Ratzeburg gewonnen. Mit 48 Ringen war ihm Malte Schwarz ganz dicht auf den Fersen. Lobenswert war das Engagement der Jagdhornbläser. Sie gaben dem Jägerflohmarkt einen schönen musikalischen Rahmen. Insgesamt war die Veranstaltung ein gelungener Event mit einer ganz besonderen Atmosphäre.

 

Ute Olsson-Wolner
stellv. Hegeringsleiterin

   

 

Besuch des Schiesskinos in Garlstorf Hegering VIII

Am 18.09-2010 besuchte der Hegering 8 mit 12 Teilnehmern den Schießstand in Garlstorf
und übte sich drei Stunden mit der Büchse sowie 2 Stunden mit der Flinte auf einem Jagdparcours.

Wir fuhren mit 2 Autos aus Wentorf A/S los. Die anderen Teilnehmer stießen in Garlstorf dazu.
Im Schiesskino bildeten wir zwei Gruppen. Die eine Gruppe ging zuerst zum Flintenstand und übte in einem Jagdparcours auf Tontauben. Die zweite Gruppe blieb im Kugelstand und zeigte mit den eigenen Büchsen ihre Fertigkeiten auf sich bewegende Ziele. Zur halben Zeit wechselten wir die Stände und die alten Hasen zeigten mal wieder, dass sie das Flintenschießen genauso perfekt beherrschten wie den flüchtigen Fuchs mit der Kugel zu erlegen.
Eine Besonderheit war noch, dass wir an dem Event der Sauer 303 teilnehmen konnten. Hier wurden 10 Schuss kostenlos zur Verfügung gestellt. Fünf Schuss waren zur Eingewöhnung und die anderen fünf Schuss wurden auf einen festgelegten Film abgegeben.

Alle Teilnehmer nehmen nun an einer Verlosung teil und durften mit einer Urkunde, Anstecknadel und Drückjagdkappe den Schießstand verlassen.

Vollgeludert und rundum zufrieden verließen wir gegen 17.30 Uhr das Schießkino.

J.Stäcker
Hegeringsleiter

   

 

Waldtage Kindergarten Güster

Wie schon in den Vorjahren, hieß es auch in diesem Jahr wieder für die Kinder des Kindergarten Güster „Hinaus in den Wald“. Es ging in den EJB Wotersen/Stubbenteich. Ziel dieser Waldtage ist es, die Kinder an die Natur heranzuführen. Unterstützt wurden die „Waldtage“ durch die Begehungsscheininhaber Bernd Münchow und Kurt Herp aus dem Hegering IX. Nach dem Frühstück im Wald begab man sich auf die „Pirsch“. Die Kinder erkundeten einen aufgebauten Lehrpfad, erstellt aus verschiedenen Präparaten. Nachdem alle einmal das Kitz, den Marder, die Elster und andere Präparate streicheln durften, ging es daran Trophäen, Bälge und andere Utensilien zu begutachten. Nach der Erkundung eines Fuchsbaues wurden zum Abschluss, dank der Unterstützung von Volker Schreiber und der DD-Hündin „Olga“, noch einige Jagdsignale geblasen. Voller Eindrücke marschierten die Kinder wieder Richtung KiGa und freuten sich schon auf nächstes Jahr wenn es wieder heißt: „Waldtage KiGa Güster". Es war wieder einmal ein gelungener Beitrag zur Öffentlichkeitsarbeit.

 

 

 

Bernd Münchow

   

 

Unterordnungskurs für Jagdhunde 2010

Auch in diesem Jahr gab es für Jagdhundführer des Kreises Herzogtum Lauenburg eine Möglichkeit, die Unterordnung Ihres vierbeinigen Jagdhelfers für den täglichen Gebrauch aufzufrischen und/oder zu festigen.
Nach anfänglichen Schwierigkeiten einen geeigneten Platz für ein solches Vorhaben kostenniedrig zu erhalten, spielte Anfang des Jahres dann das Wetter nicht mit. Bei der hohen und langanhaltenden Schneedecke war es nicht möglich, gefahrlos seinen Hund ausbilden zu können.
Mit dem Frühling kamen auch die Kursteilnehmer. Diese kamen aus den unterschiedlichsten Gründen. Einige wollten Ihren ausgebildeten Jagdhund wieder etwas Abwechselung und Spaß bieten, andere Vertieften des Vierbeiners „Halbwissen“ und wieder andere mussten lernen, dass der Führer und nicht der Hund den Takt angibt.
Die Mischung aus alten und jungen, aus Erfahrenen und Neulingen, aus „Spezialisten“ und bekannten „Zehnkämpfern“ machte den Reiz, die Abwechslung und den Spaß aus. Es waren von Terrier und Dackel, über Schweißhunde und apportierfreudigen Wasserhunden, bis hin zu den bekannten Vorstehhunden eben alles dabei, was die Jagdhundrassen so hergeben.
Die Ausbildung beinhaltete Gruppen- und Einzelübungen, je nach Bedürfnis des Hundes und Wunsch des Hundeführers. Am Ende jeder Übungseinheit stand das Abschlussgespräch, welches mit Getränken und netten Leckereien versüßt wurde.

v.l. Gernot Nienkerk (DK), Christoph von Bülow (PJRT), Stefan Plath (BGS), Heiner Rühs (DD), Karl Bartels (Lab.), Lars Krieger, Ramondo Rühs (DJT), Sandra Franz (DK), Roland Franz (DK), Götz Hiller (BGS), nicht auf dem Bild Andreas Jakubiec (Teckel), Olaf Franz (Gr.) und „Fotograf“ Andreas Fecht (DL)

 

Zum Schluss möchte ich mich für die rege Beteiligung an diesem Lehrgang noch einmal bei allen Gespannen bedanken. Ich wünsche Ihnen für die kommende Jagdsaison viel Suchenglück und Gesundheit und hoffe, Sie im Nächsten Jahr wieder begrüßen zu können.

Lars Krieger
Hundeobmann

   

 

Realistische Wildtierscheiben der KJS Herzogtum Lauenburg, mit “Doppelzehn” für das
jagdliche Übungsschießen.

Die geschützten Wildtierscheiben orientieren sich ausschließlich am anatomischen Aufbau des jeweiligen Tieres und seinen jeweiligen Besonderheiten. Die Trefferbewertung erfolgt ausschließlich danach, welcher Schuß ein unmittelbares Verenden des Tieres bewirkt. Als “Grenze” wird das Zwerchfell grafisch hervorgehoben.

Siehe auch Pressemitteilung der KJS: bitte hier klicken

Alle Zielscheiben und Zielspiegel sind mit einer anatomisch angepassten Zielgrafik versehen

 

Wildtierscheibe “Doppelzehn” Waidgerechtigkeit fängt vor dem Schuß an!

Rehbock
Fuchs

Überläufer
Keiler


   

 

Hundeführerlehrgang im Kreis Herzogtum Lauenburg

 

Wie schon in den Jahren zuvor, fanden auch in diesem Jahr im Kreis Herzogtum Lauenburg Hundeführerlehrgänge als Vorbereitung auf die HZP / Brauchbarkeitsprüfung, auf die VGP und auf eine Verbandsschweißprüfung statt. Die Vielzahl der Hunderassen, unterschiedliche Anforderungen an die Hundegespanne in verschiedenen Revieren machten die Lehrgänge an den Wochenenden abwechslungsreich und nie langweilig.
Teilgenommen haben am HZP / Brauchbarkeitsprüfung – Lehrgang:

v.l. Jörg Falkenburg, Andreas Wilken, Robert Prösch, Johanna Marks, Heiner Rühs, Ausbilder Willi Marks und unten v.l. Annemarie Prützmann, Joachim von Bülow und Marc-Claudig Salomon (es fehlen: Johannes Kahl, Friedrich-Wilhelm Weidtmann und Andreas Küper)

und am VGP-Lehrgang:

v.l. Jürgen Baetke, Bernd Karsten, Ausbilderin Iris Runge, Hundeführer und Ausbilder Gerhard Peters, Ausbilder Lars Krieger, Peter Schmidt, Michael Lange, Otto Willumeit, Roland Franz (es fehlen: Maja Lindemann, Jochen Lind und Gernot Nienkerk).

Zum Hundeführer sein gehört nicht nur ein Hund, sondern auch der Wille, ein Ziel zu erreichen und somit die Verpflichtung seinen Hund konsequent und an jedem Wochentag auszubilden. Da reicht meist nur eine halbe Stunde Arbeit pro Tag. Dieses Wissen und diese Einstellung sollte Grundvoraussetzung sein, wenn man sich für einen Vierbeiner entscheidet.
Denn das Minimalziel eines jeden jagdlichen Hundeführers muss, nicht nur nach dem Gesetz, die Erlangung der Brauchbarkeit für seinen vierbeinigen Jagdbegleiter sein.
Frei nach dem Motto:
„ Jagen ohne Hund ist Schund“,

wünsche ich allen Hundegespannen, die sich noch auf einer Prüfung bewähren müssen, viel Suchenglück und allen anderen viel Waidmannsheil in den kommenden Jagdjahren.

Lars Krieger
Hundeobmann des Kreises Herzogtum Lauenburg

   

 

Fußballturnier mit reger Beteiligung

Bei guten äußeren Rahmenbedingungen fand Anfang Juli das 10. Fußballturnier der Kreisjägerschaft Herzogtum Lauenburg zugunsten der Schweißhundstation statt. Mit neun Mannschaften und der Unterstützung durch zahlreiche begeisterte Zuschauer erreichte die Beteiligung einen neuen Rekord.

Nach einer Vorrunde im Tabellenmodus wurden über Halbfinals und Finale Sieger und Platzierungen ausgespielt. Dabei gelang in diesem Jahr der Generationswechsel, der sich in den Vorjahren bereits abzeichnete. Die spielstarken "Jungjäger" um Moritz Meyer-Loos aus dem Hegering III schlugen in einem packenden Endspiel die "Kogeler Dicken". Im kleinen Finale setzen sich die "Überläufer" um Hauke Burkhardt gegen die "Stormaner Füchse" durch.

Die Versorgung der Spieler und Zuschauer war durch Steaks, Wildbratwurst, Kuchen und Getränke sichergestellt. Für Stimmung am Zapfhahn sorgte wiederum Chris Balke, der Leiter der Schweißhundstation, selber. Besonderen Dank richten Organisatoren und Schweißhund¬station, die sich über einen Überschuss von 566,93 EUR freut, an die unterstützenden Firmen Bäckerei Claus Kramp, Schlachterei Willi Marks, Partyservice Horst Meyer und Baugeschäft Scharnweber sowie nicht zuletzt an den Sportverein Alt Horst.

Jan-Henrik Hübner

   

 

Erste Hilfe am Hund

Am 14. Januar 2009 fand in Mölln in der Gaststätte „Zur alten Ziegelei“ zum ersten Mal im Kreis ein Erste Hilfekurs für jagdliche Hundeführer statt.
Zielgruppe dieser Veranstaltung waren Jägerinnen und Jäger, die mit Ihrem vierbeinigen Jagdgefährten in der Natur unterwegs sind. Verletzungsgefahren lauern nicht nur im Jagdbetrieb sondern auch im Alltag.
Die Referentin, Frau Dr. Meinert-Wethmar, Tierärztin aus Mölln begann den Abend mit einem Vortag über hundetypische Verletzungen und Jagdunfälle. Anschließend wurden an einem Deutsch Drahthaar die unterschiedlichen Verbände erklärt und vorgeführt.
Die richtige Erste Hilfe entscheidet häufig nicht nur über den Heilungsprozess des Patienten, sondern manchmal sogar über das Überleben, dieses gilt natürlich auch bei unseren Vierbeinern. Daher ist eine gut ausgestattete Notfallapotheke sehr wichtig, die z.B.: Pinzette, Schere, Arterienklammer, Klammergerät, Kompressen, Watte, Mullbinden, Einmalhandschuhe, Klebeband und ggf. sterile NaCl-Lösung (Kochsalzlösung)enthalten sollte. Aufgelockert wurde die gesamte Veranstaltung durch die interessierten Fragen der Teilnehmer und den praktischen Tipps von Frau Dr. Meinert-Wethmar. Der Abend endete mit einem gemütlichen Abendessen .
Es war eine rund um eine gelungene Veranstaltung, die im Herbst wiederholt werden soll.
Im Namen der Kreisgruppe bedanke ich mich noch einmal bei Frau Dr. Meinert-Wethmar, dass sie sich an diesem Abend für uns Zeit genommen hat und uns die Erste Hilfe am Hund so kurzweilig vermittelt hat.
Ich wünsche allen Hundeführerinnen und Hundeführern für die kommende Jagdsaison alles Gute und viel Gesundheit.

Lars Krieger
Hundeobmann

   

 

ALLIANZ FÜR TIERE IN DER LANDWIRTSCHAFT

Ausschreibung

Die "Allianz für Tiere in der Landwirtschaft" vergibt im Jahr 2009 zum
vierten Mal den

PRO TIER
FÖRDERPREIS FÜR ARTGERECHTE NUTZTIERHALTUNG
- unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten -

Ausgezeichnet werden landwirtschaftliche Betriebe
(ökologisch/konventionell), Vereinigungen und Einzelpersonen in Deutschland,
die ihrer mitgeschöpflichen Verantwortung gerecht werden und Vorbildliches
leisten bei der artgerechten Nutztierhaltung. Der Preis ist 2009 nicht
dotiert. Die Preisverleihung wird mit einer regionalen wie bundesweiten
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit verbunden sein.

Besonderes Augenmerk wird bei der Ausschreibung 2009 auf die
gesellschaftlichen Wohlfahrtseffekte eines artgerechten und ökologisch
verträglichen Umgangs mit Tieren gelegt. Das Spektrum an gesellschaftlichen
Leistungen, die mit dem Pro Tier-Förderpreis 2009 gewürdigt werden sollen,
umfasst:

- den Einsatz der Tiere in der Landschafts- und Biotoppflege;
- die Stärkung regionaler Ökonomien "rund ums Tier" mit entsprechenden
Wertschöpfungen für die Region (Arbeitsplätze, Vermarktung etc.);
- die Integration von Behinderten und sozial Benachteiligten durch die
Arbeit mit Tieren in der Landwirtschaft;
- die Bildungsarbeit, insbesondere mit Kindern und Jugendlichen, bei der die
Arbeit und der Umgang mit Tieren in der Landwirtschaft eine zentrale Rolle
spielen.

Die Bewerber um den Pro Tier-Förderpreis 2009 sollten in mindestens einem
der genannten Bereiche aktiv sein, über mehrjährige Erfahrungen verfügen und
entsprechende Erfolge vorweisen können.

Die Bewerbungsfrist endet mit dem 1. Mai 2009

Rechtlicher Träger des Förderpreises ist die Schweisfurth-Stiftung.

Die Bewerbungsunterlagen sind erhältlich über Dr. Manuel Schneider,
Projektbüro ! make sense !
Waltherstr. 27, 80337 München, Tel. 0 89 / 76 75 89-55, Fax 0 89 / 76 75
89-56, info@make-sense.org www.allianz-fuer-tiere.de